Wenn du schon einmal an unbekannten Orten gelaufen bist, hast du wahrscheinlich Unsicherheit gespürt. Selbst in vertrauten Gegenden kann Laufen zu ungewöhnlichen Zeiten – sehr früh oder sehr spät – dieses Gefühl von Alarmbereitschaft auslösen. Und wenn es außerdem ein unbeleuchteter Ort ist, steigt das wahrgenommene Risiko. Wir laufen, wenn wir Zeit haben – aber nicht immer unter den besten Bedingungen.
Inspiriert vom Titel Murakamis „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“, möchte ich einige persönliche Erfahrungen teilen, die dieses Gefühl der Verletzlichkeit beim Alleinelaufen verdeutlichen.
Madrid, Dehesa de la Villa
Stockdunkle Nacht, beim Hinunterlaufen eines Hangs kam ein Hund bellend auf mich zu, während mich gleichzeitig ein Mann festhielt, damit das Tier mich nicht angreift. Der Schreck war so groß, dass ich ihm reflexartig einen Ellbogenstoß gab. Bis heute kommt mir diese Szene jedes Mal in den Kopf, wenn ich dort vorbeikomme.
Regent’s Park, London
500-Meter-Intervalle in 3:30, bei Regen und matschigen Füßen. Ich beendete das Training und fand auf dem Rückweg das Parktor geschlossen. Ich musste nachts außen herum, während ich mich fragte, ob die Polizei mich im Park bei ihrer Patrouille entdecken würde, mich beim Überklettern anhalten würde oder auf der anderen Seite des Zauns stehen könnte. Eine Mischung aus Anspannung und Nervosität, die ich nicht vergessen werde.
Marlow, Vereinigtes Königreich
Elf Uhr abends, am Ufer der Themse, 3×1-km-Training. Zum ersten Mal an diesem Ort – und komplett dunkel. Das Unsicherheitsgefühl, nicht zu wissen, wo ich war und was passieren könnte, wenn etwas schiefgehen würde, begleitete mich während des gesamten Trainings.
Meine Anekdoten beschränken sich auf einzelne Schreckmomente, aber die Daten zeigen, dass Unsicherheit beim Laufen ein reales, globales Problem ist – besonders für Frauen. Laut einer internationalen Adidas-Studie mit 9.000 Läufer:innen:
Diese Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, sicherere Umgebungen zum Laufen zu schaffen – durch Bildung und einen gesellschaftlichen Einstellungswandel.
Bei Buddy Pacer glauben wir, dass gemeinsames Laufen nicht nur die Motivation steigert, sondern auch das Sicherheitsgefühl erhöht. Unsere App verbindet dich mit anderen Runnern – mit konkreten Maßnahmen, um deine Privatsphäre zu schützen:
Exklusive Option für Frauen: Deine Aktivität kann nur anderen Läuferinnen angezeigt werden.
Manuelle Buddy-Kontrolle: Du nimmst deine Laufpartner erst an, nachdem du ihr Profil und ihre Kommentare geprüft hast.
Privatsphäre als Grundpfeiler: Du teilst nur, was du selbst möchtest.
Wir wollen, dass deine Energie auf das wirklich Wichtige fokussiert bleibt: die Kraft des gemeinsamen Laufens zu genießen – sicher und mit Vertrauen.
Werde Teil von Buddy Pacer und entdecke den Unterschied, wenn du in Gesellschaft trainierst.
Literaturverzeichnis
Adidas Study: “The Ridiculous Run”.
Adidas commissioned international research surveying 9,000 people (4,500 who identify as women and 4,500 who identify as men) across Japan, China, US, UK, Mexico, UAE, France, Germany and South Korea, aged 16-34. Responses were collected between 17 December 2022 – 6 January 2023.
https://news.adidas.com/running/new-adidas-study-finds-92–of-women-are-concerned-for-their-safety-when-they-go-for-a-run/s/c318f69e-7575-4ced-bbf3-9db6d2ab1642